Ausgabe April 2017 | 7. April 2017 | SHD . TechnologyAlle Beiträge dieser Kategorie anzeigen | Alle Beiträge anzeigen von
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„Be_tomorrow“

Neuerungen und Ankündigungen auf der VMworld 2016, Teil 2

Neben den Ankündigungen im Bereich Strategie und vSphere, die im ersten Teil beschrieben wurden, hat VMware auch die weitere Produktpalette umfangreichen Änderungen unterzogen. Details wurden in über 400 Break Out Sessions von VMware und den vertretenen Ausstellern (>130) vorgestellt. Erfahren Sie hierzu mehr in unserem zweiten Teil.

Im Bereich vSAN 6.5 wurden folgende Neuerungen vorgestellt:

 

Abbildung: 2 Node Direct Connect vSAN Cluster

•     iSCSI Target Service
•     2 Node Direct Connect Cluster

Der iSCSI Target Service ermöglicht es, externe oder physikalische Nodes auf das vSAN mittels iSCSI zu verbinden. Dies ist aber nur in einem limitierten Rahmen empfehlenswert, da es sonst zu Performanceproblemen kommen kann.

Beim 2 Node Direct Connect Cluster erfolgt die vSAN Replikation mittels 2×10 GE zwischen 2 Servern, ohne dass ein 10 GE Switch notwendig ist, da sämtlicher anderer Datenverkehr über 1 GE Links realisiert wird. Unter der Version 6.5 erhält NSX 6.5 die Möglichkeit, einen agentenlosen Antivirus einzubinden und soll somit die ehemalige vShield Schnittstelle beerben.

Ein Großteil aller vorgestellter Funktionen kann auch in Demo Labs selbst ausprobiert werden. Diese sind nach Registrierung für jeden unter http://labs.hol.vmware.com zugänglich.

Veeam kündigt Veeam One und Availability Suite 9.5 an:

Einer der sehr präsenten Aussteller war Veeam, der seine Version 9.5 der Veeam Avaibility Suite 9.5 ankündigte. Mit den neuen Features und der vollen VMWare vCloud Director-Unterstützung ist die Strategie klar erkennbar und orientiert sich an der von VMware. Weitere Neuerungen sind zum Beispiel die komplette Integration mit Windows Server 2016 und Hyper-V 2016 sowie die tiefe Integration in Microsoft Azure. Ein Anwendungsszenario hierfür wäre eine DR-Umgebung als Wiederherstellungsziel. Auch die aktuellen Versionen von Microsoft Exchange, SharePoint, Active Directory sowie SQL-Server werden mit der neuen Version anwendungskonsistent gesichert und sind mittels des Veeam-Explorers innerhalb kürzester Zeit wiederherstellbar. Somit kann eine Testumgebung schnell erstellt werden, um Patches oder Upgrades zu testen. Die Bereitstellung erfolgt dann in einer Public Cloud, ohne die produktive Umgebung zu belasten. Ebenfalls Bestandteil von der Veeam Avaibility Suite 9.5 ist Veeam One, ein Tool für Monitoring, Reporting und Kapazitätsplanung, das ab der Version 9.5 ebenfalls mandantenfähig wird. So können Sie proaktiv und im Self-Service Probleme innerhalb Ihrer virtuellen Umgebung erkennen und diesen entgegenwirken.

Omnipräsent war auch das Thema Storage. Neben gestandenen Vertretern wie NetApp und EMC sowie Software Defined Storage Anbietern waren auch neue Lösungen zu sehen. So zum Beispiel hyperkonvergente Backup-Lösungen, die sich in den VMware Stack integrieren.

Stark gefragt waren auch das Thema Security und die Integrationsmöglichkeiten rund um NSX. Hauptaugenmerk wurde hierbei auf die Möglichkeiten einer Deep Packet Inspection innerhalb des Hypervisor gelegt, um mittels NSX eine Absicherung über Layer 4 hinaus zu ermöglichen.

Neuerungen für Service Provider:

Die zwei wesentlichen Verbesserungen, die uns als Service Provider und Ihnen natürlich als Managed Service Kunde in unserem Data Center zu Gute kommen werden, sind die native VMware vCloud Director Authentifizierung, Self-Service-Backup und natürlich auch Restore. Sie als Managed Service Kunde mit Zugriff auf Ihre VMs über den VMware vCloud Director, haben zukünftig die Möglichkeit, Ihre Backups selbst zu konfigurieren und entsprechend Ihrer Anforderungen einzustellen. Advanced Guest Processing, um Applikationskonsistente Backups zu erstellen, können Sie nun auch nutzen, ohne Ihre Credentials dem Service Provider preisgeben zu müssen. Des Weiteren können Sie Restores innerhalb Ihres vDC (Virtual Data Center) selbst durchführen.

Diese Restores beschränken sich nicht auf die gesamte VM, Sie können ebenfalls Files innerhalb des Gastbetriebssystems und auf Applikationsebene, einzelne VM-Disks sowie gesamte vApps wiederherstellen, ohne auf Ihren Service Provider angewiesen zu sein.

Wir als VMware vCloud Air Network Service Provider und VMware Solution Provider sind jetzt herausgefordert, Ihnen die bestmöglichen Lösungen zu bieten, die in Ihre Strategie passen und Sie auf dem Weg dorthin zu begleiten und zu unterstützen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung, kontaktieren Sie uns.

 

Christian Müller
Autor:
Christian Müller | Technology Consultant
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Markus Weingärtner
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Markus Weingärtner | Service Manager Professional Services
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